So denken Jugendlich in Deutschland über Social Media und Influencer

Nochmal die Bravo Studie, mit einem Detail zum Thema Influencer.

Immerhin 92 % der Befragten erkennen mittlerweile Produkplatzierungen. Immerhin 33 % fühlen sich davon gestört, auch wenn sie dem Influencer trotzdem treu bleiben. Ebenso viele der Befragten haben Produkte bereits wegen einer entsprechenden Platzierung gekauft; hier führt jedoch YouTube als der überzeugendere Kanal – vielleicht auch, weil das Produkt hier besser dargestellt werden kann.

Hauptsache für die Jugendlichen ist, dass das Placements kreativ und unterhaltsam umgesetzt wird. Dass Marken keine Wahl mehr haben, mit Influencern zusammen zu arbeiten zeigt ein anderer Punkt: Während Jugendliche einer Vielzahl von Influencern folgt, folgen 50 % der Befragten maximal drei Marken in sozialen Netzwerken.

YouTube bezahlt großen Accounts Geld, um neue Features zu nutzen

YouTube zahlt größeren Accounts offenbar zwischen 10.000 und 100.000 US-$, um neue Features auf der Plattform zu promoten und zu nutzen.
Einzig die fehlende Kennzeichnung ist dabei der Skandal, weniger das Vorgehen.

Auch Instagram macht sich regelmäßig Influencer zu nutze, um neue Features vorzustellen. Zuletzt hatte man diverse Influencer zum Launch von IGTV eingebunden und anderen Erlebniswochenenden spendiert, um die neue App zu nutzen.

Facebook kauft Videopresso

Videopresso ist ein Anbieter, um interaktive Elemente wie Umfragen, Grafiken und Kommentare, in Livestreams einbinden zu können. Facebook übernimmt das Start-Up für einen aktuell nicht bekannten Betrag.
Der Dienst wird weiter betrieben und soll in Facebook integriert werden.

Facebook positioniert Stories-Format als Format der Wahl an Werbetreibende

Weil das Stories Format viele Möglichkeiten bietet und Instagram bei den Nutzern noch immer hoch im Kurs steht, konzentieren sich Facebook Inc. auch bei der Empfehlung an Werbetreibende darauf.

So positioniert man den Newsfeed als Produkt für Performance-Werbetreibende, während Instagram Stories als markenbildendendes Format und der Messenger als Customer Relationship Management-Tool positioniert wird.