Musk denkt über Börsen-Aus von Tesla nach

Musk denkt über Börsen-Aus von Tesla nach

Es passiert nicht aller Tage, dass der CEO eines Multi-Milliarden Unternehmens öffentlich darüber nachdenkt, sein Unternehmen von der Börse zu entfernen.

Elon Musk tat dies am Dienstag labidar in einem Tweet. Und löste damit nicht nur ein enormes Medien-Echo aus, sondern auch, dass die US-Börse Nasdaq den Handel des Tesla Aktie aussetzte.
Manch ein Journalist fragt sich, ob Musk mit dem Gedankenspiel gar gegen Gesetze verstößt, weil er den Kurs mit seiner Aussage aktiv manipuliere.
Musk rechtfertigt den Gedanken in einer Mail an die Tesla-Mitarbeiter mit der Auswirkung auf die Kursentwicklung im Rahmen negativer Schlagzeilen. Klingt so, als würde der Tesla CEO noch immer an den zunehmend Tesla-kritischen Stimmen in der Presse knabbern … . Zudem deutet es darauf hin, dass es Tesla schlechter gehen könnte, als angenommen. Als privates Unternehmen wäre der Autobauer weniger Rechenschaft schuldig und könnte Probleme leiser klären. So schreibt Musk in der oben erwähnten E-Mail auch: „Als börsennotiertes Unternehmen sind wir wilden Schwankungen unseres Aktienkurses ausgeliefert, die eine große Ablenkung für alle sein können, die bei Tesla arbeiten.“ Zudem sorge die Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck.

Kurz vor dem Tweet und Musks Planspiel war bekannt geworden, dass Saudi-Arabien mit seinem Staatsfonds mittlerweile drei bis fünf Prozent an Tesla hält und damit nicht nur eine mehrere Milliarden Dollar schwere Beteiligung aufgebaut hätte, sondern nun auch unter den acht größten Tesla-Aktionären weile.