Deutschlands bekannteste Influencerin Bibi ist jetzt Mama

Bianca „Bibi“ Heinicke ist Mama.
Das verkündete Deutschland wohl bekannteste Influencerin gestern per Instagram. Der kleine Sohn kam am 04.10. zur Welt.

Binnen 19 Stunden holte das Bild zur Geburt 986.000 Likes bei Instagram und bricht damit gar den Rekord des „Wir sind schwanger“-Postings vom Mai.

Heinicke indes ist nur noch ein Künstlername, die YouTuberin heiratete ihren langjährigen Freund Julian Claßen Mitte September und nahm dessen Name an.
… aus der Beauty-Bloggerin wird für einige Zeit jetzt wohl eine Mama-Bloggerin. Das Geschäft bleibt lohnenswert …

Influencer-Marketing missachtet oft die Bedürfnisse der Community, für die es gemacht wird

Alex Böhm alia AlexiBexi spricht in einem neuen Video das grundsätzliche Problem modernen Influencer-Marketings an: Firmen mischen sich bei der Erstellung der Kooperations-Inhalte zu sehr ein.

Oftmals siegt damit die Konfirmität und „Brand Safety“ der Unternehmen, statt die Kreativität der Influencer. Damit werden die grundlegenden Bedürfnisse der Community missachtet, für welche die Kooperation eigentlich gemacht wird.

Marken / Unternehmen sollten dem Influencer bei Kooperationen daher das notwendige Vertrauen entgegen bringen, um selbst für – seine Community – überzeugende Inhalte zu erstellen.

Influencer-Marketing: Warum Likes nichts mehr wert sind

Klassische Marketingkennzahlen sind beim Influencer-Marketing oft nicht aussagekräftig, sagt Charles Bahr. Im Interview spricht sich der 16-jährige Gründer und Inhaber der Agentur Tubeconnect für einen Score aus, der Social Media-Interaktionen, das Alter der Follower und weitere soziodemographischen Werte berücksichtigt.

So denken Jugendlich in Deutschland über Social Media und Influencer

Nochmal die Bravo Studie, mit einem Detail zum Thema Influencer.

Immerhin 92 % der Befragten erkennen mittlerweile Produkplatzierungen. Immerhin 33 % fühlen sich davon gestört, auch wenn sie dem Influencer trotzdem treu bleiben. Ebenso viele der Befragten haben Produkte bereits wegen einer entsprechenden Platzierung gekauft; hier führt jedoch YouTube als der überzeugendere Kanal – vielleicht auch, weil das Produkt hier besser dargestellt werden kann.

Hauptsache für die Jugendlichen ist, dass das Placements kreativ und unterhaltsam umgesetzt wird. Dass Marken keine Wahl mehr haben, mit Influencern zusammen zu arbeiten zeigt ein anderer Punkt: Während Jugendliche einer Vielzahl von Influencern folgt, folgen 50 % der Befragten maximal drei Marken in sozialen Netzwerken.