Uber will Deliveroo übernehmen

Fahrdienstvermittler Uber will offenbar das Start-up Deliveroo übernehmen. Deliveroo soll schon jetzt zwei Milliarden US-Dollar wert sein und ist einer der größten internationalen Rivalen von Uber Eats, der eigenen App für die Essenslieferungen.

Mitfahrdienst Didi schneidet jetzt seine Fahrten in China per Audio mit

Nach zwei Morden an Didi-Fahrgästen hat der chinesische Uber-Wettbewerber eine Reihe neuer Sicherheits-Mechniken gestartet, die ähnliche Fälle in Zukunft vermeiden sollen.

So startet Didi Chuxing damit, Fahrten per Audio aufzunehmen. Die Aufnahmen werden für sieben Tage auf den Didi-Servern gespeichert.

Zudem will man 20 Millionen US-$ (140 Mio. Yuan) in den Ausbau seines Kundenservice investieren und diesen bis Ende des Jahres von 5.000 auf 8.000 Mitarbeiter aufstocken.

Baidu und BYD streben Serienproduktion autonomer Autos an

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu und der Automobilhersteller BYD haben Pläne bekannt gegeben, innerhalb von drei Jahren gemeinsam autonome Autos in Serie produzieren zu wollen.

Baidu hatte bereits im April eine ähnliche Erklärung mit dem Hersteller Great Wall Motors getroffen. Baidu erklärte im Rahmen der BYD-Kooperation, man wolle die Software des „Project Apollo“ getauften Projektes auch anderen Autoherstellern zur Verfügung stellen.

Toyota holt sich massivem Investment in Uber Know-How um automatisierte Fahrzeuge

Der japanische Autoriese Toyota steckt eine halbe Milliarde US-Dollar (rund 428 Mio Euro) in den Uber. Der Mitfahrdienst wird somit insgesamt bei 72 Milliarden US-Dollar bewertet.

Als Teil des Abkommens werden Toyota-Minivans mit Funktionen zum autonomen Fahren von Uber und Fahrassistenztechnik von Toyota ausgestattet. Ab 2021 soll dann in einem Pilotprojekt der tatsächliche Einsatz mit Passagieren getestet werden, anschließend könnten die Fahrzeuge dann auch anderen Flottenbetreibern zur Verfügung stehen.

Uber hatte seine teuren Anstrengung zum Bau autonomer Fahrzeuge vor einigen Monaten vorerst eingestellt, nachdem ein tödlichen Unfall für massive Aufmerksamkeit in den Medien sorgte. Nun hat man einen Partner gefunden, um die Bestrebungen weiter zu führen.

Didi Hitch nach Mord an Passagierin vorübergehend eingestellt

Der zweite Mord an einer Passagierin binnen drei Monaten zwingt den Mitfahrdienst Didi in China in Bedrängnis. Der Teil des Dienstes zur Vermittlung von Mitfahrten – Hitch – wird daher vorerst eingestellt.

Der nach Zahl der Fahrten weltgrößte Anbieter will nun Sicherheitsmaßnahmen verschärfen um ab Anfang September wieder starten zu können.

Musk denkt über Börsen-Aus von Tesla nach

Es passiert nicht aller Tage, dass der CEO eines Multi-Milliarden Unternehmens öffentlich darüber nachdenkt, sein Unternehmen von der Börse zu entfernen.

Elon Musk tat dies am Dienstag labidar in einem Tweet. Und löste damit nicht nur ein enormes Medien-Echo aus, sondern auch, dass die US-Börse Nasdaq den Handel des Tesla Aktie aussetzte.
Manch ein Journalist fragt sich, ob Musk mit dem Gedankenspiel gar gegen Gesetze verstößt, weil er den Kurs mit seiner Aussage aktiv manipuliere.
Musk rechtfertigt den Gedanken in einer Mail an die Tesla-Mitarbeiter mit der Auswirkung auf die Kursentwicklung im Rahmen negativer Schlagzeilen. Klingt so, als würde der Tesla CEO noch immer an den zunehmend Tesla-kritischen Stimmen in der Presse knabbern … . Zudem deutet es darauf hin, dass es Tesla schlechter gehen könnte, als angenommen. Als privates Unternehmen wäre der Autobauer weniger Rechenschaft schuldig und könnte Probleme leiser klären. So schreibt Musk in der oben erwähnten E-Mail auch: „Als börsennotiertes Unternehmen sind wir wilden Schwankungen unseres Aktienkurses ausgeliefert, die eine große Ablenkung für alle sein können, die bei Tesla arbeiten.“ Zudem sorge die Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck.

Kurz vor dem Tweet und Musks Planspiel war bekannt geworden, dass Saudi-Arabien mit seinem Staatsfonds mittlerweile drei bis fünf Prozent an Tesla hält und damit nicht nur eine mehrere Milliarden Dollar schwere Beteiligung aufgebaut hätte, sondern nun auch unter den acht größten Tesla-Aktionären weile.